1999

Gründung der Benning Agrar-Energie GmbH

2000

Inbetriebnahme der zwei Windkraftanlagen (Enercon E-40/6.44, je 600kW) auf dem Gevelsberg in Klein Reken

2004

Bau des ersten Fermenters der Biogasanlage sowie Installation eines 105 kW Motors

2005

Ein zweiter Fermenter sowie ein Gärproduktlager werden errichtet. Außerdem wird die Motorkapazität um weitere 105kW verdoppelt.
Eine Wärmeleitung wird sowohl zum eigenen Betrieb und zum Wohnhaus als auch zum Nachbarbetrieb mit Sauenhaltung und Ferkelaufzucht gelegt.

2006

Ein weiterer Motor mit einer elektrischen Leistung von 265 kW kommt hinzu.

2008

Das erste Satelliten-BHKW (250 kW) wird am etwa 3,6 km entfernten Frei- und Hallenbad der Gemeinde Reken installiert. Außerdem werden die Vereinsgebäude des Fussballvereins Westfalia Groß Reken und das Probenhaus der Blaskapelle Reken an das Wärmenetz angeschlossen.

2009

Das zweite Satelliten-BHKW wird auf dem Nachbarbetrieb Schemmer (etwa 1 km Entfernung) aufgestellt. Von dort aus werden neben dem landwirtschaftlichen Betrieb Schemmer 3 Mehrfamilienhäuser mit Wärme versorgt. Außerdem wird im Dezember die Photovoltaikanlage (93 kW/p) in Betrieb genommen.

2010

Mit einem dritten Fermenter wird der Standort der Biogaserzeugung in Hülsten auf seinen aktuellen Zustand ausgebaut. An das Wärmenetz in Groß Reken ist nun auch das Seniorenheim St. Ludgerus angeschlossen. Auch die beiden Nahwärmenetze in Hülsten werden ausgebaut: Das Vereinsgebäude des Sportvereins Blau-Weiß Hülsten, der Kindergarten Rappelkiste, 10 weitere Privathaushalte sowie ein Gewerbebetrieb werden mit Wärme beliefert.

2011

Das dritte Satelliten-BHKW wird am Benediktushof in Maria Veen (Wohn- und Werkstätten für Menschen mit Behinderung) in Betrieb genommen. Dort erfolgt die Wärmelieferung in ein bereits vorhandenes Wärmenetz. Das Mikrogasnetz wird dafür um 2,5 km erweitert.

2012

Vernetzung mit der benachbarten Biogasanlage auf dem Hof Große-Westrick, zu dem die Entferung etwa 800 m Luftlinie beträgt. Seitdem liefert der Nachbar Rohbiogas in unser System.

2014

Das vierte Satelliten-BHKW wird am Gymnasium in Maria Veen (etwa 4 km Entfernung zum Hof) aufgestellt. Dieser Standort wird mit einer Mikrogasleitung von zusätzlich 2,2 km Länge erschlossen. Von dort aus werden die Schule und das Klostergebäude der Mariannhiller Missionare mit Wärme beliefert. Zusätzlich erfolgt von der benachbarten Biogasanlage von Haus Maria Veen eine Einspeisung in das Mikrogasnetz.

2015

Die neue Feststoffannahme wird installiert und in das Fütterungssystem eingebunden. Sie hat ein Fassungsvermögen von 90 Kubikmetern. Die Fahrsiloplatte erhält neue Wände – höher, stabiler und sicherer – aus 3- Meter hohen U- Betonteilen. Die Fahrzeugwaage geht passend zur Erntesaison in Betrieb und ermöglicht eine exakte Erfassung der Erntemenge.

Am 14. Oktober wird Hermann-Josef Benning in Berlin der Ceres-Award in der Kategorie Energielandwirt verliehen.

2016

Die erste Feststoffannahme wird zurückgebaut und der Platz für Parkplätze hergerichtet.

Durch eine modernisierte Steuerung wird am Gymnasium die Wärmeausbeute weiter gesteigert. Der Pufferspeicher von 63 m³ ist jetzt optimal eingebunden.

Wir nehmen am Ökoprofit-Projekt im Kreis Borken teil. Dabei wird der Blick besonders auf Maßnahmen gerichtet, die dem Umwelt- und Klimaschutz dienen und gleichzeitig für den Betrieb ökonomisch von Vorteil sind.  Als Ergebnis der erarbeiteten und umgesetzten Maßnahmen wird am Ende im Ökoprofit-Zertifikat eine Energieeinsparung in einer Größenordnung von 20.000 kWh el. und 98.000 kWh th. bescheinigt.

Das Ingenieurbüro 3N Dienstleistungen GmbH aus Werlte erstellt eine Klimagasbilanz für die Benning Agrar-Energie GmbH.

2017

Im Mai wird auf 3 Flächen mit insgesamt 2,8 ha die Durchwachsene Silphie nach dem Donau-Silphie-Verfahren erfolgreich angebaut.

Ab Mitte des Jahres wird die Gülle als Substrat nach und nach durch Pferde- und Rindermist sowie durch abseparierte Rindergülle ersetzt. Wir gehen über zur Tockenfermentation.

Im Herbst wird das Gärproduktlager II mit ca. 5000 m³ Fassungsvermögen errichtet. Wir können nun das Gärprodukt 9 Monate lagern und erfüllen damit die Anforderungen der neuen Düngeverordnung.